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Jörg Gronmayer - historische Romane für Kinder & Jugendliche


Rezensionen

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2 Comments »

  1. Eliane Matscher

    …Eine Rezension für Studienkolleg/innen, Lehrpersonal, pädagogischen Fachkräften, Schüler/innen und Lesebegeisterten jeden Alters…

    „Amelie und die Steinzeitjäger“ ist ein historischer Jugendroman von Jörg Gronmayer und im Jahr 2011 im Athesia-Verlag Spectrum erschienen. Die Geschichte spielt in der Gegenwart, bis Amelie während der Geschichtsstunde das Bewusstsein verliert und in der Steinzeit wieder aufwacht. Das Wolfsmädchen Sitoga nimmt Amelie, getarnt mit der Kleidung ihrer Schwester, in ihrem Stamm auf. Sie hilft Amelie mit dem Alltag der Steinzeit zu Recht zu kommen. Gemeinsam erleben sie zahlreiche Abenteuer aber auch Gefahren, denn der bösartige Borud schmiedet mit dem Schamanen Pläne, Amelie zu vernichten. Es stellen sich im Laufe des gesamten Buches immer wieder die spannenden Fragen, ob es den beiden Mädchen gelingt sich den gefährlichen Situationen zu stellen und das Jagdlager zu retten und ob Amelie in der Steinzeit bleibt, oder ob sie wieder in die Gegenwart zurückkehren kann.
    Die Sprache und der Schreibstil sind besonders für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Aufgefallen ist mir vor allem, dass Jörg Gronmayer den auktorialen Erzählstil verwendet und das Partizip Präsens immer wieder anwendet (Beispiel S. 91 „[…] Aufschluchzend vor Erleichterung warf sie sich der Freundin in die Arme […] “).
    Für Südtiroler Grundschulklassen ist dieser Roman insofern interessant, da die Geschichte in Südtirol vor 11.000 Jahren spielt. Auf Anfrage des Athesia Verlags, ist es dem Autor nicht schwer gefallen die Geschichte in Südtirol spielen zu lassen, da er bereits als Kind des Öfteren seinen Urlaub in Südtirol verbrachte und die Menschen immer noch in sehr guter Erinnerung hat.
    Abschließend kann festgehalten werden, dass die Geschichte der kleinen Amelie sehr spannend, interessant und mit vielen Höhenpunkten versehen ist, die nicht nur die jungen Leser/innen begeistern wird. Dank der Reise in die Steinzeit, wird außerdem die Geschichte greifbarer und verständlicher. Die Lust und Motivation am Lesen wird mit Sicherheit gefördert. Das Buch kann ab der 5. Klasse eingesetzt werden.
    Als Leseprobe wird jungen und erwachsenen Literaturbegeisterten das erste Kapitel empfohlen, da hier alle handelnden Personen vorgestellt werden die Abenteuer in der Steinzeit beginnen. Dieses Kapitel ist aussagekräftig, spannend und typisch für den Schreibstil von Jörg Gronmayer.
    Viel Spaß beim Lesen und Erarbeiten!

    Eliane Matscher (Studentin an der Freien Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften)

    #1 Comment vom 13. Juni 2016 um 14:42

  2. Katy Buchholz

    In dem Buch „Amelie und die Steinzeitjäger“ beschreibt der Autor J. Gronmayer, die Erlebnisse eines Mädchens, dass während einer Geschichtsstunde ihr Bewusstsein verliert. Nach dem Erwachen befindet sich Amelie plötzlich in einer anderen Welt. Sie fühlt sich in der Landschaft, wo es scheinbar nur Wiesen, Bäume und Felsen gibt, sehr einsam. Das gleichaltrige Mädchen Sitoga findet Amelie und nimmt sie mit zu ihrer Gruppe. Von nun an erlebt Amelie einige Abenteuer, bei denen sie oft an ihre Grenzen gerät, aber immer öfter über sich hinaus wächst.
    Auch wenn es für mich nicht immer einfach zu erkennen war, welcher Protagonist zu welchem gesprochenen Text gehörte, hat mich die Geschichte doch mitgerissen. Ich habe, dank J. Gronmayer, die Steinzeit mit Amelie neu entdecken dürfen und freue mich jetzt schon auf weitere Abenteuer.

    #2 Comment vom 27. Mai 2012 um 11:56

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