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Jörg Gronmayer - historische Romane für Kinder & Jugendliche


Der Autor

 

Wie man deutlich sehen kann, ist der Begriff „Nachwuchsautor“ vielleicht etwas irreführend… 🙂 Ich habe inzwischen die 40 überschritten und bin ein „gschtandner Familienvater“.  Das hat gewisse Vorteile, weil ich mich längst nicht mehr mit Schule/Studium/Ausbildung herumschlagen muß – außer natürlich für meine Tochter. Männer meines Alters schwadronieren gerne lang und breit über die Vorteile, die die 2. Lebenshälfte so mit sich bringt – das Geschwafel kennt ihr zur Genüge und so erspare ich Euch das …

Lebensgeschichte:
Ich bin in einem verschlafenen Städtchen im Südschwarzwald aufgewachsen, habe dort mit einiger Mühe mein Abitur gemacht (es gab zum Glück noch kein G8 – das hätte ich mit Sicherheit nicht gepackt!). Mit 15 habe ich einige Reisen zu Fuß und per Fahrrad ins südliche Europa unternommen. Damals konnte man als Jugendlicher noch gut und einigermaßen ungefährdet per Auto-Stop unterwegs sein und dabei faszinierende Leute kennenlernen. Mit 17 habe ich allein mit Fahrrad und Zelt für mehrere Wochen Irland bereist.
Nach dem Abi kam der Zivildienst und ich habe meine Frau fürs Leben kennen gelernt. Es folgte ein Studium für Lehramt an Sonderschulen. Durch die Probleme, als Student eine bezahlbare Unterkunft zu finden, habe ich mir einen alten Wohnwagen mit einem noch älteren Trekker als Zugmaschine zugelegt. Diese mobile Hütte war mehrere Jahre mein Zuhause. Um meinen Wohnwagen herum hat sich nach und nach eine ganze Wohn- und Bauwagen-Siedlung gebildet aus StudentInnen, Öko-Kommunen und anderen „wilden“ Aussteigern.

In dieser Bauwagen-Kommune hat mich endlich meine Frau geheiratet…;)

Ständig war das Geld knapp und ich habe als LKW-Fahrer für eine Spedition einiges dazuverdient. Etwas später konnte ich für eine Werbeagentur kleinere technische Zeichnungen erstellen und durfte schließlich komplette Druckprojekte wie Versandkataloge u.ä.  gestalten. Die Aufträge wurden immer größer und es blieb immer weniger Zeit für mein Studium. Die Arbeit war recht einträglich – so habe ich das Studium geschmissen, bin mit meinem Ehegespons seßhaft geworden und konnte mich ziemlich schnell als Grafik-Designer selbständig machen.
Mein Geschäft lief und läuft unerklärlicherweise dem allgemeinen Trend entgegen: Als der  Dotcom-Hype einsetzte, gingen die Aufträge auf Null zurück und ich habe einigermaßen erfolglos versucht, auf süddeutschen Krämermärkten fernöstlichen Plastik-Kitsch zu verscherbeln. Mein Unternehmen hat sich schnell wieder erholt, als die Dotcom-Blase geplatzt ist und seit der aktuellen Krise läuft der Laden bestens… seltsam!

Unsere Lieblingstochter Sonja kam als Milennium-Baby auf die Welt und ist geschwisterlos geblieben.

Das Schreiben
Ich bin ein „Spätberufener“ und habe erst vor ein paar Jahren mit dem freiwilligen Schreiben längerer Texte begonnen. Anlass war – natürlich – meine Tochter, deren Bedarf an Geschichten schier unstillbar ist. Als sie mit meiner Frau vor ein paar Jahren eine Mutter-Kind-Kur absolviert hat, habe ich mir kurze Geschichten für sie ausgedacht, die meine Frau ihr in der Kur als Ersatz für unser abendliches ins-Bett-bring-Programm vorgelesen hat. Schnell entstand der Wunsch nach einer längeren Story und so sollte die Protagonistin ein etwa 5-jähriges Mädchen sein, das in die Steinzeit zurückversetzt wird. Als die Geschichte etwa zur Hälfte fertiggestellt war, war meine Tochter bereits 6 Jahre alt und ich mußte das halbfertige Manuskript für die Themen eines 7-jähriges Mädchen umarbeiten. Natürlich war ich immer noch nicht damit fertig, als meine Tochter dann 8 wurde…

Inzwischen hat mir das Schreiben so viel Freude bereitet, dass der Gedanke an ein von der Allgemeinheit zu erwerbendes Buch Gestalt angenommen hat. Ermuntert von Frau und Tochter machte ich mich ans Werk und kam mir dabei wie eine erhabene Mischung aus Georg Büchner und Stephen King vor.

Die Ernüchterung kam, als mein Manuskript zum Boomerang wurde. Ihr kennt das: Man wirft das Ding weit weg – z.B. in Richtung eines Verlages – und es kommt immer wieder postwendend zurück. Teils mit phantasielosen Entschuldigungen, teils kommentarlos, teils mit der Ankündigung, die übersandte Kopie würde vernichtet, wenn ich nicht bis zu einem Stichtag das Rückporto eingesandt hätte…

OK, das kratzt am Ego, aber dank des Rückhalts bei Familie und Freunden verschiebt man den selbstgewählten Sturz von der Brücke und kehrt einigermaßen geläutert zum üblichen Tagesgeschäft eines ganz gewöhnlichen Familienvaters zurück.

…und dann geschieht das Wunder! Ein Verlag fragt an, ob das Manuskript noch zu haben ist!!! Und zwar kein dubioser Druckkosten-Zuschuss-Verlag oder eine ähnliche Absahner-Unternehmung. Nein, ein echter klassischer traditionsreicher Verlag ist von meinem Text überzeugt und will die Veröffentlichung!

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