19. Januar 2011
Ab und zu muss man mal ausmisten, Ballast loswerden und vor allem Inhalte pflegen: Neu sind die Seiten mit Hintergrundinfos zur Alt-Steinzeit und zur Bronzezeit.
Ebenfalls neu: Nun könnt Ihr Eure E-Mail-Adresse hinterlassen, um z.B. informiert zu werden, sobald die Bücher im Buchhalndel verfügbar sind.
18. Januar 2011
Seit dem Wochenende ist das Manuskript nun bei meinem bewährten „Erst-Leser“: Mein Vater entdeckt Fehler und Ungereimtheiten, die sonst keinem auffallen und ich bin gespannt auf sein kompetentes Feedback.
Für mich ist jetzt Zeit, mich wieder mehr um andere Aufgaben zu kümmern. Auch der Anhang muss noch geschrieben werden und mein Blog freut sich auch über etwas mehr Zuwendung.
Schön, mich einfach einmal zurücklehnen zu können und nicht allzu viel tun zu müssen! Wenn das Manuskript zurückkommt, werden die Korrekturen eingepflegt und dann geht alles ans Verlagslektorat.
… aber irgendwie … ich weiß auch nicht – es beginnt mir schon etwas zu fehlen: Die morgendlichen stillen Schreib-Stunden, wenn ich allein im Haus bin, das Gefühl am Abend, wieder ein Stück weiter gekommen zu sein … Dann kreisen die Gedanken schon um die Römerzeit und Band 3, ab und an linse ich schon mal bei Google und Wikipedia vorbei … und dann sitzen da Amelie, Sitoga, Rokai, die Zwillinge und Wuschel in einer Ecke meines Kopfes und rufen immer lauter, dass wieder eine neue Geschichte beginnen muss!
Ich glaube, es wird nicht lange dauern, bis ich ernsthaft Material recherchiere und mich mit meinen Romanfiguren in die nächsten Abenteuer stürze …
13. Januar 2011
Isch ‚abe fertig!
Uff, das war eine sehr arbeitsreiche Vor-, Während- und Nach-Weihnachtszeit. Aber auch eine spannende Selbsterfahrung: Kann ich auch unter Zeitdruck kreativ schreiben? Kann ich konstant eine von mir selbst festgelegte tägliche Mindest-Wortanzahl (1.000 Stck.) produzieren? Kann ich das, ohne dass die Qualität darunter leidet? Kann ich das, ohne dass ich den Spaß dabei verliere?
Wunderbare Erfahrung: Ich kann!
Natürlich ist das nicht ganz neu für mich: Als Grafik-Designer und Programmierer stehe ich praktisch immer unter Termindruck und kann selten warten, bis mich zufällig mal die Muse küsst. Konstante Arbeit nach Stundenplan funktioniert tatsächlich und im Lauf der Jahre habe ich gelernt, meine Kreativität nach Bedarf an- oder abzuschalten. Da gibts auch einige Profi-Tricks und -Strategien dazu.
Meine größte Befürchtung war eigentlich eher, dass ich völlig unter Stress gerate und dann die Freude an der Arbeit verliere. Das ist nicht passiert, sondern genau das Gegenteil: Schreiben braucht viel Zeit und wenn man nur hin und wieder zum Schreiben kommt, entwickelt sich die Story zäh und mühsam. Durch das konstante stetige Arbeiten kommt die Geschichte dagegen wirklich in Fluß und ich gerate ziemlich leicht in den ersehnten „Flow“.
Fazit: Ich denke, ich werde auch zukünftig nach festem Termin- und Stundenplan schreiben!
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